Aktuelles

Zaubern Sie mit Ihrer Unterstützung und der Ermöglichung von besonderen unvergesslichen Momenten ein Lächeln in die Gesichter der Kinder.
Wenn auch nur für kurze Zeit tauchen die Kinder und Jugendlichen in eine andere Welt und vergessen so die Strapazen ihres Alltags und können daraus viel Hoffnung, Kraft und Lebensfreude schöpfen.

15. Rollstuhlhandball-Turnier für Kinder und Jugendliche

Rollstuhlhockey

Sonntag, 23.06.2013

ERC-Derek Dinger und Maskottchen „Xaver" vom Talent der Teilnehmer begeistert

Dieses Jahr gab es ein Jubiläum: Bereits zum 15. Mal veranstaltete der BVSV Ingolstadt (Behinderten- und Versehrten Sportverein) am Vatertag, Donnerstag, 9. Mai, in der Sporthalle der Schule in Friedrichshofen das nunmehr schon traditionelle Handballturnier für rollstuhlfahrende Kinder und Jugendliche.

 

Die „Rollenden Panther" aus Ingostadt, das sind derzeit etwa 15 Kinder und Jugendliche aus Ingolstadt und Umgebung, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind und sich am alle zwei Wochen am Freitag treffen, um gemeinsam Sport, speziell Rollstuhlhandball, zu treiben.

 

Durch starken Nachwuchs im letzten Jahr konnten die Gastgeber beim Traditionsturnier zwei Mannschaften stellen. Sie setzen auf eine Mischung aus Alt und Jung und bildeten zwei etwa gleichstarke Teams Aus Ulm kam eine junge Truppe - die „Feuerrollis" - und aus Straubing eine Reihe etwas älterer Spieler, die zum Teil schon über die Jahre dabei waren und so aus manchen teilnehmenden Kindern inzwischen junge Erwachsene geworden sind. Auch diese durften traditionsgemäß mitmachen und so wurde dieses Jahr mit fünf Feldspielern und einem Torwart gespielt.

 

Das erste Spiel am Vormittag eröffneten die gastgebenden „Panther" mit dem Team 1 dieses Jahr gegen die Auswahlmannschaft „Bayern" - und mussten sich erwartungsgemäß gegen diese starke, erfahrene Truppe geschlagen geben.
In der zweiten Partie kämpfte das andere Team der "Panther" gegen die „Feuerrollis" um den Sieg. Diese beiden Teams waren etwa gleichstark und so ging es nach einem Unentschieden in die Verlängerung, in der die „Feuerrollis" sich sehr knapp durchsetzen.

Ebenfalls bereits zur Tradition gehört eine 30-minütige Vorführung der Selbstverteidigung der jungen Leute und verschiedene Würfe, Boden- und Stockkampf sowie der "Bruchtest" durfte dabei auch nicht fehlen.
Ein weiteres Highlight - nach erstmaliger Vorstellung im vergangenen Jahr - war das erneute Gastspiel einer Gruppe von erwachsenen Rollstuhlfahrern, die Rollstuhlrugby und ihr „Spielgerät" - die massiven Rollstühle für diese Sportart - vorstellten und dabei die Regeln erklärten. Nach einer kurzen Einführung durften die mitgebrachten Rollstühle von den anwesenden Handballspielern und Zuschauern ausprobiert werden, was mit Begeisterung angenommen wurde.

 

Zur Überraschung aller kam dieses Jahr in der Mittagspause „Xaver", das Maskottchen des ERC Ingolstadt Eishockeyclubs zu Besuch und brachte zur Verstärkung ERC-Verteidiger Derek Dinger mit. Nach lebhafter Begrüßung durften die Eishockeycracks zu einem Hockeyspiel im Rollstuhl Playtz nehmen. „Xaver" durfte wegen der doch unpraktischen Bekleidung für den Rollstuhlsport das Tor hüten. Und Derek konnte feststellen, dass Rollstuhlfahren, dabei einen Hockeyschläger halten und auch noch einen Puck treffen und in die richtige Richtung spielen gar nicht so einfach ist. Nach einer „wilden" halben Stunde, mehrfachem fliegenden Wechsel und einigen Toren für und gegen „den ERC" wechselten die jungen Leute dann wieder zum Rollstuhlhandball. So konnten die Gäste vom ERC die Rollstuhlfahrer in ihrem eigentlichen Element, dem Handballspielen bewundern.

 

Die „Bayern-Auswahl" konnte im Verlauf der weiteren Begegnungen auch gegen die "Feuerrollis" aus Ulm einen Sieg erringen und sich damit erneut den Wanderpokal sichern, bevor im letzten Spiel des Tages die beiden Ingolstädter Teams gegeneinander antraten.

 

In einem heftigen und ausgeglichenen Kampf mit einem Unentschieden zum Spielende kam es, wie auch beim Eishockey üblich, zum sudden death, bei dem sich das „Team 2" den dritten Platz vor dem ersten Team der gastgebenden „Panther" erkämpfte.


Die Gäste vom ERC und Petra Wiringer, die als Vertreterin für Goals for Kids e. V. teilnahm , zollten den jungen Sportlern im Rollstuhl allen Respekt und ließen erkennen, dass man den sportlichen Leistungen der Menschen mit Handicap immer noch zu wenig Aufmerksamkeit widmet

 

Daher möchte man auf alle Fälle auch weiterhin in guten Kontakt miteinander bleiben: Die „Rollenden Panther" waren in der vergangenen Saison zwei Mal der Einladung von Goals for Kids e. V. gefolgt und zu Gast bei den Heimspielen in der Saturn Arena. Beide Seiten freuen sich, auf noch weitere gegenseitige Besuche in der neuen Saison. Goals for Kids e. V. möchte die Rollenden Panther auch gerne bei der Anschaffung von Sportrollstühlen unterstützen, damit noch mehr Kinder und Jugendliche den Rollstuhlsport ausüben und gemeinsam viel Spaß haben können.

 

         

Zurück